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Tag 19 und 20

Tag 19 war anstrengend da wir immer wieder die Straße entlang laufen mussten. Es gab immer wieder kleine Abschnitte in den sogenannten Canadientrail der durch wilde Natur ging am Ende aber dann immer etwas länger war wie auf der Straße entlang zu laufen. Wir nutzten die Abwechslung nah mit der Natur zu sein.

Zum späten Mittag erreichen wir einen Ort wo die Bar das erste Mal saubere und leckere Tapas anbietet.

Da wir für die kommenden 100 km bis Salamanca noch 10 Tage Zeit haben bis der Flieger von Silke nach Deutschland geht und ich dann alleine weiter laufe nutzen wir täglich kurze Etappen und genießen das Pilgerleben sehr sehr entspannt.

Wir entscheiden uns nach zwei Tapas im Ort zu bleiben und hier Abendbrot zu essen und mieten uns in der örtlichen Alberge in einem vier Betten Zimmer ein.

Wir haben Glück und das Zimmer haben wir für uns allein.

Dh. Schlafen ohne Schnarchen.

In Spanien sind große Bier 0,3 Liter. Wir genießen das Abendessen bei einem leckeren Salat und einem Nationalgericht derTortilla (Kartoffel und Rührei gebacken).

Auffällig ist dass es für spanische Verhältnisse sehr ruhig ist was wir auch noch sehr genießen. Der Fernseher in der Bar läuft ohne Ton und alle sind mit Essen beschäftigt es ist eine sehr gute Wohlfühlatmosphäre. Es war gut in Baños de Montemayor zu bleiben.


Am Morgen des Tages nach einem Frühstück gegen 9 Uhr ging es dann weiter auf sehr schönen grünen beschatteten Wegen. Seit zwei drei Tagen ist der Wassermangel in Südspanien nicht mehr zu merken und wir kommen durch wasserreiche Viehweiden mit vielen größeren und kleineren Bächen. Grüne saftige Laubwälder sind eine Wohltat für unsere Augen.

Wir verlassen die Extramadura und kommen in das Gebiet um Salamanca das Gebiet heißt Kastilien und León.

Wir erreichen Calzada de Béjar. Hier sehen wir die letzten Korkeichenwälder und befinden uns in der Geburtsheimat meiner ehemaligen Korken Lieferantin.

Ihre Herkunftsfamilie hat ein Wegerecht auf der Via de la Plata gewährt. Und wir haben die Finca ihrer Tante und ihres Onkels passiert. Trotzdem ist mein altes Berufsleben schon sehr weit weg!

Da die Herberge hier im Ort wieder sehr beengt ist, und wie sich herausstellt die einzige Bar dem Besitzer eine großteils der Herbergen im Ort gehört, also spanischer Sumpf, haben wir uns im letzten Haus im Ort eine kleine Ferienwohnung genommen.

Pilgern darf auch in Luxus und Fülle sein.

Nachtrag, heute nach nicht einmal 500 km ist mein Teva Wandersandaletten auseinander gefallen. Ich werde mir in Salamanca neues Schuhwerk kaufen müssen.


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