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Tag 34

Ich laufe sehr sehr schwer ich brauche für die 12 km fast vier Stunden. Zwischendurch habe ich mir einen zweiten Wanderstock gebastelt damit kann ich mich besser die Berge hochschieben im Moment laufe ich auf ca 1000 m Höhe.

Die ersten Kilometer sind wieder nur Landstraße dann geht es neben einem Bach entlang endlich wird es wieder schön von der Landschaft her, oft denke ich es ist ähnlich wie zu Hause zu laufen. Schöne Auenwälder und sattes Grün.

Von 1000 km wird es für mich erst die letzten 300 km halbwegs landschaftlich interessant. Immer wieder frag ich mich warum ich hier laufe und ja ich möchte Abstand bekommen vom alten Job. Dazu gehört eben auch die Geschwindigkeit zu verringern und mich wieder mehr treiben zu lassen.

Ich habe heute ganz bewusst das erste Mal verschiedenes Vogelgezwitscher wahrgenommen. Es klingt wie daheim anscheinend singen die Vögel ähnlich und es gibt keine Sprachbarrieren.

Während des laufens lag eine Kuh im Gras und ich habe mit ihr gesprochen dann ließ sie mich 30 cm an sich vorbei laufen. Das war mir dann doch nicht so einerlei, für gewöhnlich habe ich keine Angst vor grossen Tieren.

Es ist hier eine sehr einfache Herberge dafür kostet sie nur 5 €.

Ich bin in Requejo und morgen geht es wohl zum höchsten Punkt der Via de la Plata auf 1.360 m.

Ich bin neugierig wer heute im Alberge eintrifft - es ist ein junges Liebespaar welches ich schon in Zamora sah.



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