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Von Cádiz nach Puerto Real

In Cádiz habe ich in der Pension Rosa de los Vientos gut geschlafen. Einfach und sauber und sie liegt nur 2 Minuten von der Markthalle und 5 Minuten zum Strand in der Cádizer Altstadt.

Der Jacobsweg Via Augusta geht an der alten Kathedrale links hoch vorbei und da begrüßt mich auch schon die erste Wegmarkierung.

Es geht noch etwas durch die schöne alte Innenstadt und bald die Uferstraße entlang. Der Weg ist gut ausgeschildert. Ich nutze die Möglichkeit am Strand zu laufen. Schuhe aus und die Socken aus und dann geht es die nächsten 10 km Barfuß durch das Wasser bzw. auf dem Sandstrand entlang. Meine App zeigt mir an das der Weg auf der anderen Straßenseite entlang führt doch ich genieße den Atlantik.

Dann zeigt mir die App das es etwas links weggeht und ich schlendere zur Straße und stelle fest dass es kein Überqueren oder Unterqueren der Autobahn und der Zugtrasse gibt. Also bleibe ich auf der rechten Seite und laufe die nächsten acht Kilometer weiter parallel zum offiziellen Weg nur eben durch Zug und Straße getrennt.

Und rechts von mir ist nicht mehr das Meer sondern eine riesige Krabbenfarm. Ein Ort der einstmals zur Meer-Salz Gewinnung diente.

So geht es weiter. Im nächsten Ort komme ich wieder auf die offizielle Via Augusta. Durch die Stadt und einen Park vorbei an Aldi, Lidl und einheimischen Super-Märkten.

Irgendwann geht es über eine Brücke und dann habe ich rechter Hand die Autobahn und die Zugtrasse und Links eine weitere riesige Krabbenfarm. Und bei genau km 20 ein Rastplatz mit ein wenig Schatten.

Immer wieder sehe ich die riesige Autobahn Brücke nach Cádiz und bin mir bewusst dass ich eigentlich die gesamte Tagesetappe nur mit dem Boot Taxi in fünfzehn Minuten abgehackt hätte. Doch für mich gilt auch hier wird jeder Kilometer gelaufen, denn nur so wird das Land wahrgenommen und früher konnte der Pilger auch nicht Mal eben Bus und Taxi nutzen.

Ich erreiche Puerto Real ein sehr langer Ort. Und hier werden Orangenbäume als Straßenbegrünung genutzt. Dh. für mich wachsen die Vitamine am Straßenrand. Leider schmecken diese Orangen nicht so lecker wie in Portugal und dann haben die hiesigen Früchte auch noch jede Menge Kerne.

Das Netz bietet mir keinerlei Unterkunft an in diesem Ort und es wird in zwei Stunden dunkel. Bis dahin benötige ich einen Schlafplatz.

Ich Frage in einer Bar nach und die Dame am Tresen schickt mich zur Polizei.

Die telefonieren ca 15 Minuten und siehe da ich bekomme eine Adresse, nur 15 Minuten entfernt, von einer Pansion .

Pansion Teo kann ich empfehlen. Es gibt hier das Doppelzimmer für 25 €.

Die Etappe mit 15 m Höhenunterschied ist gut zu bewältigen. Es waren dann 29 km auf meinem Kilometerzähler. Wichtig sind mindestens zwei Liter Wasser oder im Ort San Fernando etwas nachkaufen.

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