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Tag 29

Ich verlasse die Herberge nach einem ausgiebigen Frühstück mit dem Wissen dass 35 km vor mir liegen.

Die ersten 10 km sind wie immer Meseta geradeaus Schotterweg ohne Abwechslung.

In dem Ort Granja der Moreruela (nach 10 km) geht eine Variante der Via de la Plata nach Astorga zum Camino Frances. Für mich geht es Richtung Westen weiter direkt nach Santiago de Compostela.

Und endlich, bisher hatte mich der Weg mit Landschaft und schöner Natur nicht verwöhnt, es kam eine wunderschöne Wegstrecke.

Eine Stunde schönes Laufen direkt im Einklang und Verbindung mit der Natur. Am Ufer des Flusses Toro gönnte ich mir meine Mittagspause und ausgiebig Essen.

Dann ging es ( da waren sie wieder) durch Korkeichenwälder und satten Grün.

Und wieder zurück die Meseta, immer geradeaus.

An diesem Tag war ich die gesamte Strecke ohne eine Begegnung mit anderen Pilgern.

In der städtischen Alberge angekommen bekam ich das vorletzte Bett. Ich habe viele bekannte Gesichter gesehen, ich habe den Dunstkreis Pilger wieder eingeholt (eigentlich wollte ich das nicht) . Was möchte mir der Camino sagen (Menschen die durch ihr Wesen viel Raum einnehmen) diesen Menschen wieder zu begegnen.

Abendessen wurde von den Hospitalieros gemacht und angeboten.

Nudelsuppe und Paella (alles vegetarisch).

Und als Nachtisch den typischen spanischen Flam (Vanillepudding)

Dank meiner hervorragenden Ohrstöpsel und eines geöffneten Fenster über meinem Bett, im 10 Mann und Frau Schlafsaal habe ich wieder sehr gut geschlafen.

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