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Tag 32 und mein Sandalen Problem

Neun Uhr auf der Via de la Plata. Ich verabschiede mich von B. und laufe in meinem Tempo entspannt meine Durchschnittsgeschwindigkeit von 4,5 km/h. Diese ist seit Silke nicht mehr mit mir läuft nur um 0,1 km/h gestiegen.

Zuerst durch langweiliges Busch-Land

Dann habe ich mehrere Dörfer durchlaufen und die Landschaft wurde Grün und der Bewuchs erinnerte mich an Mitteleuropa.

Jetzt sitze ich nach 27 km vor der Alberge in Asturias. Mit 6€ passt das Preis Leistungs Verhältnis.

Mein Experiment nur mit Sandalen zu laufen war nicht erfolgreich.

Vor Beginn der Reise habe ich mir neue Teva Sandaletten (ca. 100 €) gekauft und auch etwas eingetragen. Was bei den diesjährigen März und April Temperaturen nicht einfach war. Ich nutze seit Jahren diese Marke und bin bisher immer sehr zufrieden gewesen. Nie Mängel immer nur durchgelaufene Sohlen der Teva Sandalen.

Dieses Mal wurde es anders. Bereits am zweiten Tag hatte ich zwei Blasen (das war völlig neu für mich und ich durfte die hervorragende Erfindung des Blasenpflaster schätzen lernen.

Nach ca. 450 km (ich berichtete) löste sich vom rechten Sandalen der hintere innere Riemen aus der Sohle. Dieser wurde mir von einem Hospitalero in Meride wieder eingeklebt. Heute rutschte der äußere hintere Riemen aus der Sohle.

Nach 730 km. Die nächste größere Stadt habe ich in drei bis vier Tagen erreicht. Bis dahin muss ich mir überlegen Heimschicken und reklamieren oder noch einmal flicken lassen oder gleich wegschmeißen.

Die gute Nachricht ist das ich mir vor drei Tagen im Supermarkt Wanderschuhe gekauft habe für 17,99 €. Ich hatte bedenken daß wenn es regnet bei Temperaturen unter 10 Grad Celsius und ich dann ohne Socken wieder die Erkältung zurück findet in meinen Körper.

Die Moral der Geschicht, wandere mit Wanderschuh und Sandaletten und spar nicht dort am Gewicht.

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